Das Neueste

21. April 2012

Die Konferenz des BMWi in Alba Iulia zur 10jährigen Partnerschaft war erfolgreich, wie die Partnerschaft überhaupt: http://t.co/q1T2lXXL

21. März 2012

Der PSB-Vertrag ist unterzeichnet. Die ManCom ist ab 30.3.12 wieder Partnerschaftsbeauftragte des Landes Brandenburg für die Region Centru.

In aller Kürze

04.05.2012

Zentral-Rumänien gilt als Vorzeigeregion

Partnerschaft mit Brandenburg besteht seit zehn Jahren - ein GTaI-Artikel. Mehr ...

12.01.2012

Wirtschaftstrend Rumänien

Die Germany Trade and Invest veröffentlichte den Wirtschaftstrend für Rumänien (Jahreswechsel 2011/12). Der Bericht ist im Downloadbereich vorhanden.

02.11.2010

Informationsflyer: Land Brandenburg - Region Centru

Mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten Land Brandenburg hat die Partnerschaftsbeauftragte zwei Flyer erstellt. Gedruckte Exemplare können Sie bei der ManCom anfordern (Kontakformular), Netzversionen gibt es im Downloadbereich.

Fortsetzung der Zusammenarbeit Deutschland - Rumänien Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Birgit Schliewenz   

Treffen des Generalkonsuls für Siebenbürgen, Herrn Thomas Gerlach vom deutschen Generalkonsulat Hermannstadt, mit dem Präsidenten des Regionalen Entwicklungsrates und dem Generaldirektor der Regionalen Entwicklungsagentur Centru
Am 20.01.2010 traf der Generalkonsul für Siebenbürgen Thomas Gerlach mit dem Präsidenten des Regionalen Entwicklungsrates der Region Centru, Herrn Ion Dumitrel, dem Generaldirektor der Regionalen Entwicklungsagentur Centru, Herrn Dr. Simion Cretu und der Partnerschaftsbeauftragten des Landes Brandenburg für die Region Centru, Frau  Dr. Birgit Schliewenz zusammen. Es gab zahlreiche Reflektionen in der Presse.

Schwerpunktmäßig ging es in dem Gespräch um die Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Rumänien. Die Ergebnisse und die künftigen Vorhaben der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen  der Region Centru und dem Land Brandenburg nahmen großen Raum ein.  Sowohl der Präsident des Regionalen Entwicklungsrates, Dumitrel, als auch der Generaldirektor der regionalen Entwicklungsagentur, Cretu, verwiesen auf die wachsende Zahl von Kontakten und gemeinsamen Projekten. Der Regionale Entwicklungsrat hat strategische Entwicklungslinien für den Ausbau der bilateralen Beziehungen verabschiedet, in die sich die Zusammenarbeit mit Deutschland und dem Land Brandenburg hervorragend einordnet. Besonders hervorgehoben wurde, dass mit der Einsetzung eines Partnerschaftsbeauftragten des Landes Brandenburg für die Region Centru eine neue Qualität der Beziehungen zwischen den beiden Partnerregionen erreicht werden könne. Die Ergebnisse der laufenden internationalen Projekte mit dem Land Brandenburg zu erneuerbaren Energien und zum Umgang der Regionen mit dem demografischen Wandel sollen, ebenso wie es im Projekt IdeQua mit der Stärkung der regionalen Identität durch die Inwertsetzung touristischer Potentiale gelungen war, weiter verstetigt werden. Dumitrel betonte, dass ohne die Unterstützung durch die Brandenburger Experten in den Twinning-Projekten und einem Folgeprojekt des BMWi, die Regionale Entwicklungsagentur heute nicht die führende  zwischengeschaltete Stelle für die Umsetzung der strukturfondsgeförderten Projekte in ganz Rumänien wäre. Cretu hob hervor, dass trotz anders lautender Informationen für Rumänien die EU-Fonds in der Region Centru bis 2013 zu mehr als 90 Prozent absorbiert würden.
Dieses Thema war auch ein wesentlicher Punkt in den Ausführungen des Generalkonsuls Gerlach, der betonte, dass das Auswärtige Amt die Absorption der EU-Fonds sehr aufmerksam verfolgen würde. Gerlach wird über die Erfahrungen in Centru das Auswärtige Amt entsprechend informieren. Deutsche Projektleiter oder Projektpartner nehmen schon in hohem Maße finanzielle Unterstützung durch die Europäischen Strukturfonds und die Hilfe der Regionalen Entwicklungsagentur bei der Beantragung derselben wahr. So würden das Altenheim „Carl Wolff“ und die Sanierung bzw. Sicherung der Bausubstanz der weltweit einmaligen Kirchenburgen in Siebenbürgen davon deutlich profitieren. Der Generalkonsul betonte, dass in seiner zweiten Amtszeit die Unterstützung der wirtschaftlichen Kooperation mehr Raum einnehmen werde, da die Zeit der Vorbereitung Rumäniens auf den Beitritt zur EU inzwischen vorbei sei. Als Präsident des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen habe er direkten Kontakt zu den Unternehmen, die schon in der Region ansässig sind. Er unterstütze die Unternehmen bei der Lösung ihrer Probleme. So sprach er das Thema der Berufsausbildung in Rumänien als eine Aufgabe an, die im Interesse der Unternehmen möglichst rasch gelöst werden müsse. Die Unternehmen brauchen qualifizierte Arbeiter, die im Zusammenwirken mit den existierenden oder zu schaffenden rumänischen Strukturen bedarfsorientiert ausgebildet werden könnten. Dumitrel verwies hier auf die Erfahrungen von Bosch-Rexroth, die in Blaj in Zusammenarbeit mit einer einheimischen Firma und einem Lyzeum, ihre Arbeitskräfte ausbilden lassen. Gerlach unterstrich, dass sich auf diesem Wege die Zusammenarbeit der deutschen und der rumänische Seite zu einer win-win-Situation entwickeln wird. Beispiele aus der Erfolgsbilanz zwischen Brandenburg und Centru würden das ebenfalls belegen.
Ein weiteres wichtiges Thema sei aus Sicht des Generalkonsuls die Entwicklung des Tourismus, für die die Region Centru beste Voraussetzungen böte. Mit den EU-Fonds werden die Qualität der angebotenen Leistungen und die noch immer vielerorts unzureichende Infrastruktur in den kommenden Jahren sichtbar verbessert. Gerlach verwies auch auf Attraktionen wie dem Eishotel in Avrig, Kreis Hermannstadt. Dumitrel sprach die Möglichkeiten an, die durch die touristische Erschließung des kreisübergreifenden Cindrel-Gebirges entstehen.
Die Presse betont, dass sich die Partnerschaft zwischen Centru und Brandenburg als erfolgreich in die deutsch-rumänische Zusammenarbeit  einordnet. Die besondere Bedeutung für die Region Centru besteht in der Erfahrung der Experten, in Beispielen von Projektentwicklung, in deutschen Investitionen, die halfen, die Region zu stabilisieren. Neben den internationalen Projekten seien gegenwärtig vor allem die Projekte zur GIS-gestützten Regionalentwicklung und die Entwicklung von Städten mit historischen Stadtkernen hervorzuheben, die mit der Unterstützung Brandenburger Experten entwickelt wurden und werden. Exemplarisch wurde auf Ansiedlungen wie Star Transmission, Bosch-Rexroth und Daimler-Chrysler verwiesen. In der Presse wurde zudem auf die Unterstützung des Landes Brandenburg bei der Etablierung des Regionalbüros Centru in Brüssel verwiesen und dass für die kommenden Jahre mehr gemeinsame Aktivitäten in Brüssel geplant werden. Erneuerbare Energien und Erhöhung der Energieeffizienz seien ausbaufähige Domänen der Zusammenarbeit zwischen beiden Regionen. Um die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Partnerregionen Centru und Brandenburg zu mildern, sei eine zunehmende Wirtschaftskooperation in Verbindung mit der Qualifizierung rumänischer Arbeitskräfte erforderlich.
In allen Pressemeldungen wird darauf hingewiesen, dass sich zwischen Brandenburg und Centru seit acht Jahren eine Partnerschaft des Erfolgs entwickelt. „Für die kommende Periode sind seine Exzellenz Thomas Gerlach und die Herren Ion Dumitrel und Simion Cretu davon überzeugt, dass neben dem Erfahrungstransfer und den guten Aktivitäten in der strategischen Planung ein noch stärkerer Akzent auf die wirtschaftlichen Aktivitäten gelegt werden wird, um mit deutscher Erfahrung und den Möglichkeiten der rumänischen Arbeitskräfte einen Weg aus der Wirtschaftskrise zu finden, der auch für andere Firmen aus der Region Centru interessant sein kann.“

(geschrieben: Januar 2010)

 


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